MA Choreographie (maC)

Master of Arts

Der MA Choreographie (maC) eröffnet einen Raum zur Entwicklung und Vertiefung der eigenen künstlerischen Praxis. Dieser Raum ist ein geteilter und sozialer, wo Fragen nach Teilhabe, nach Zusammenarbeit und gesellschaftlicher Verantwortung zentral sind für das Verständnis von zeitgenössischer Choreographie.

Recherche, Feedback und kritische Reflexion, sowie die Auseinandersetzung mit anderen Künsten und Arbeitsweisen, ermöglichen einen intensiven zweijährigen Prozess, der Zeit gibt zum Erproben und Befragen choreographischer Strategien.

MA Choreographie (maC)

Abschluss: Master of Art (M.A.)
Studiendauer: Zwei Jahre (Vollzeit)
Unterrichtssprache: Überwiegend Deutsch, teilweise Englisch
Studienbeginn: Wintersemester 2020/21 (Oktober 2020)
Bewerbungsfrist: 1. Oktober bis 1. November 2019
Zulassungsprüfung: Februar 2020
Studienplätze: 6
Dozenten*innen: Prof. Wanda Golonka (Studiengangsleiterin), Prof. Susanne Vincenz, Dr. Christiane Berger, Prof. Ingo Reulecke

 

Modul 1: Körper- und Bewegungsrecherche
Dieses Modul ermöglicht durch die Integration von somatischen Praxen und Theorien der Verkörperung ein vertiefendes Wissen über den Körper (als Konzept und als Physis). Der Körper wird dadurch Instrument der Wissensproduktion, d.h. der Produktion von Wissen durch den Körper. Auf dieser Basis werden durch Studiopraxis Strategien der Bewegungsfindung geschaffen.

Modul 2: Modelle künstlerischer Zusammenarbeit
Gegenstand des Moduls ist die Zusammenarbeit im choreographischen Arbeitsprozess. Der Fokus liegt besonders auf der Zusammenarbeit zwischen Tänzerinnen und Tänzern und Choreographinnen und Choreographen. Die Studierenden lernen unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit kennen, erproben und reflektieren sie. Zudem lernen sie das entsprechende Fachvokabular und Grundkenntnisse, um über Video, Audio und Licht zu kommunizieren. + interdisziplinäre Zusammenarbeit

Modul 3: Komposition und dramaturgische Praxis
Das Modul erprobt und reflektiert Methoden und Strategien zwischen Improvisation und  Komposition für kreative Prozesse. Es untersucht das Verhältnis von Idee und choreographischer Arbeit.

Modul 4: Kontextualisierung choreographischer Praxis
Das Modell fokussiert sowohl auf historische als auch zeitgenössische Kontexte choreographischer Praxis in Kunst, ästhetischem Diskurs und Gesellschaft.

Modul 5: Bedingungen der Produktion
In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit den Bedingungen choreographischen Produzierens auseinander und erlernen Fähigkeiten, um die Rahmenbedingungen für ihre choreographischen Arbeiten gestalten und Arbeitsmöglichkeiten schaffen zu können.

Modul 6: Choreographische Projekte
Das Modul erprobt und reflektiert alle Arbeitsschritte eines choreographischen Projekts, beginnend von der Projektidee bis hin zur Aufführung.
Das Modul bietet dazu die Möglichkeit, die eigene choreographische Praxis der Studierenden als Forschung zu betrachten und über Modalitäten künstlerischer Praxis anhand der eigenen Arbeit zu reflektieren.

Modul 7: Masterprojekt
Die Studierenden konzipieren, erarbeiten und präsentieren ein choreographisches Projekt und dokumentieren und reflektieren sowohl Prozess als auch Ergebnis bzw. reflektieren ein mit der praktischen Arbeit in Verbindung stehendes Thema.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Bachelor-Abschluss oder gleichwertiger Studienabschluss an einer Universität, Fachhochschule oder Kunsthochschule im In- oder Ausland bzw. im Rahmen einer beruflichen Qualifikation erworbene Kompetenzen und Fähigkeiten, die denen eines Hochschulstudiums typischerweise entsprechen,
  • besondere künstlerische Begabung, die neben der choreographischen Begabung fundierte tänzerische Fähigkeiten erkennen lässt,
  • Präsentation eigener choreographischer Arbeiten in einem öffentlichen Aufführungskontext,
  • Kenntnis der deutschen Sprache, so dass es möglich ist, dem Unterricht zu folgen, Texte zu verstehen und selbst zu verfassen (min. Niveau B2 nach GER).

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