Medienchoreographie

Choreographieren mit digitalen Medien

Wie können Medien choreografische Sprache ergänzen und erweitern? Wie generieren sie neue Formate und schaffen Zugänge für andere Rezeptionsweisen?

Der maC-Kurs bietet die Möglichkeit, den Einsatz digitaler Medien in Bezug auf die choreografische Praxis zu erkunden. Zum einen das Choreographieren mit der Kamera und im Schnittprozess selbst, zum anderen in der Erforschung der Live-Projektion im performativen Raum.

Auf dieser Seite sind eine Reihe von aktuellen Untersuchungen und mit dem maC verbundenen Arbeiten in diesem Bereich zu finden.

Improvisation und das Körper-Auge

Noche von Roberto Duarte

Roberto Duarte über Noche: "In der Dunkelheit verwandelt das Körper-Auge, das Sehen in eine leibhaftige Bewegung, in einen Blitz flüchtiger Greifbarkeit. Der Körper in Bewegung, beobachtet durch einen zweiseitigen Spiegel mit variablem Knotenpunkt, sehen, gesehen zu werden, der Mechanismus wird zum Duett. 
Noche ist eine Reihe von Videostücken, die eine Verschmelzung miteinander verflochtener Disziplinen darstellen: Videokunst, Klangkunst, Site-Specific Action, Performance, Tanz, in einer Raumzeit, die durch ein fragmentiertes Kontinuum, das vom Zufall bestimmt wird und dessen Elemente ephemer und mobil sind.
Noche schlägt einen partizipatorischen Raum vor, einen Behälter für die dialektische Begegnung von Sprachen, der gleichzeitig eine eigene Sprache schafft. Von der Konzeption an begibt sich Noche auf die Suche nach der Wiedergewinnung des Poetischen in der Kunst und hebt den Körper als Element der Wahrnehmung und als Generator von Bedeutung in seiner Verbindung mit der Umwelt hervor."

Serie von Künstler und maC-Gastdozent Roberto Duarte in Zusammenarbeit mit Tanzkünstlern; maC-Studierende Veronika Heisig, Valentina Menz und Hannah Schillinger haben 2022 teilgenommen.

Noche