Juli Reinartz

Künstlerische Mitarbeiterin | Crip Choreo Care

Juli Reinartz studierte Philosophie, Tanz und Choreographie in Berlin und Stockholm und  arbeitet seit 2012 international als freiberufliche Choreographin. Ihr Arbeiten widmen sich haeufig den Themen Körperpolitiken und Zeiterfahrung – kollektive und kollaborative Arbeitsmethoden sind darin zentraler Bestandteil. Zu diesen Themen gibt Juli auch Seminare, Workshops oder Vorträge an Universitäten wie der FU Berlin, Theaterakademie/Uniarts Helsinki, HfMT Köln, HKS Ottersberg, Glasgow School of Arts et al.. Ihr eigener endokrinologisch turbulenter Körper beeinflusst zunehmend ihre eigene Zeitwahrnehmung und bildete so das Zentrum ihrer Forschung.

Zwischen 2019 und 2026 war Juli Doktorandin an der Theaterakademie der Uniarts Helsinki, wo sie zu Crip Time als choreografischer Strategie und als Frage an kollektive Erfahrung forschte.

Seit 2024 ist Juli außerdem Ko-Projektleitung von Making a Difference, einem Netzwerkprojekt von Berliner Tanzinstitutionen, das zum Ziel hat Künstler*innen mit Behinderungserfahrung zu unterstützen und anti-ableistische Arbeitsprozesse zu etablieren.

Ausgewählte künstlerische/wissenschaftliche Arbeiten oder andere Projekt

  • LATE (2024)
  • Yes Contours Time Disorientation xt (2021)
  • Konturen (2020)
  • Tanzabend 4 (2017)
  • You said – you’d give it to me, soon as you were free (2016)
  • We are not in this together yet (2012)

Weblinks zu eigenen Webseiten, Publikationslisten, etc.  

  • You said – you’d give it to me, soon as you were free >>
  • Konturen/Audiofassung >>
  • Yes Contours Time Disorientation >> 
  • LATE >>
  • Der perfekte Bankraub pdf. (2020) >>
  • But as I fall asleep at night and slowly emerge to waking life in the morning, I think about how I will navigate (2021) >>
  • Spaces of Simultaneity – Crip time as choreographic strategy and disorientation to collective experience (2026) >>