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Körperbasierte Forschung am HZT Berlin
Der Körper und seine verschiedenen Ausdrucksformen stehen im Mittelpunkt der künstlerischen und theoretischen Arbeit am HZT Berlin. Auf dieser Grundlage wurde im Wintersemester 2025/26 ein längerfristiger Prozess ins Leben gerufen, der sich körperbasierten Forschungsansätzen in den Künsten widmet. Das Projekt stützt sich auf die Praktiken aktueller und ehemaliger HZT-Mitarbeiter*innen bringt eine Vielzahl von Forschungsmethoden, Kontexten und Arbeitsbedingungen zusammen.
Wir verstehen körperbasierte Forschung als ein vielstimmiges und facettenreiches Feld, das sich mit der Frage beschäftigt, wie Körper Wissen tragen und herstellen: wie denkt der Körper, wie bewegt er sich? Wie bringt er Praktiken und Konzepte hervor, und wie setzt er sich mit Fragen der Ästhetik, Politik und Ethik auseinander?
Ziel des Projektes ist es, verschiedene Methoden und Ideen körperbasierter Forschung zu dokumentieren, zu kartografieren und im Feld künstlerischer und transdisziplinärer Forschung zu verorten. Die Materialien und Ergebnisse des Prozesses sollen schließlich in einer digitalen Open-Source-Publikation zusammengeführt werden.
