Neuroqueering Dance
mit Dr. Aby Watson und Nadja Dias
Dr. Aby Watson sprach über ihre Arbeit zu neuroqueerer Choreografie und betonte dabei, wie wichtig es ist, die Neuronormativität aufzubrechen und inklusive Performancepraktiken zu schaffen. Sie stellte ihre Methode der „Stimprovisation“ vor, die Stimming (selbstregulierende Handlungen) mit Improvisation kombiniert, um die Herausforderungen anzugehen, denen neurodiverse Performer*innen und Künstler*innen im Tanz gegenüberstehen. Watson berichtete von ihren Erforschung des Morris Dance als Form der kollektiven Co-Regulierung. Sie hob hervor, wie wichtig es ist, das Publikum einzuladen, sich sensorisch-motorisch auf die Performance einzulassen, die Binarität von Ausführenden und Betrachter*innen zu verwischen sowie flexible, nicht-lineare Performancepraktiken zu entwickeln.
