Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz

Tanz studieren wie man Philosophie studiert

Das HZT bietet drei Studiengänge an: den Bachelorstudiengang „Tanz, Kontext, Choreographie” und die beiden Masterstudiengänge „Choreographie” und „Solo/ Dance/Authorship“. Die Besonderheit der drei Studiengänge ist ihre enge Verbindung von akademischer Ausbildung und professioneller künstlerischer Praxis; die Studiengänge sind experimentell ausgerichtet und verknüpfen künstlerische Lehre, wissenschaftliche Grundlagenvermittlung sowie berufspraktische Begleitung. Sie reagieren auf den Wandel zeitgenössischer Kunstproduktion und verhandeln kreativ und kritisch, was Tanz, Performance, Choreographie als Kunstformen in den heutigen Gesellschaften sind und sein können. Das HZT ist im Campus Uferstudios in Berlin Wedding und im Campus Zinnowitzer Straße lokalisiert.

Das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin wird getragen durch die Universität der Künste Berlin (UdK) und die Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch“ (HfS) in Kooperation mit TanzRaumBerlin, einem Netzwerk der professionellen Tanzszene Berlins.

Das HZT Berlin wurde 2006 gegründet und startete als Pilotprojekt im Rahmen von Tanzplan Deutschland, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes zur Förderung des Tanzes. Seit 2010 wird das HZT auf institutioneller Basis fortgeführt.

Die Universität der Künste Berlin zählt zu den größten, vielseitigsten und traditionsreichsten künstlerischen Hochschulen der Welt. Das Lehrangebot der vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie des Berlin Career College umfasst in über 70 Studiengängen das ganze Spektrum der Künste und der auf sie bezogenen Wissenschaften. Mit dem Promotions- und Habilitationsrecht gehört die UdK Berlin darüber hinaus zu den wenigen künstlerischen Hochschulen Deutschlands mit Universitätsstatus.

Künstlerische Exzellenz
Fast alle Studiengänge der UdK Berlin stehen in einer Jahrhunderte alten Tradition. 1975 zusammengeführt in die damalige Hochschule der Künste (HdK), haben sie sich von einzelnen Akademien zu vernetzten Fakultäten entwickelt. Ohne in ihren künstlerischen und gestalterischen Disziplinen Kompromisse einzugehen, ermöglichen sie durch interdisziplinäre Projekte, gemeinsame theoretische Ansätze und die Stärkung der wissenschaftlichen Bereiche eine Gesamtsicht auf die Künste.

Hochschulübergreifende Zentren
Die künstlerischen Hochschulen Berlins bündeln ihre Potentiale in zwei hochschulübergreifenden Zentren: Dem Jazz-Institut Berlin (JIB), in dem Studierende und Lehrende der UdK Berlin und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin zusammenarbeiten, und dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT). Letzteres verbindet nicht nur UdK Berlin und die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, sondern vernetzt sich durch die Kooperation mit Tanzraum Berlin mit der freien professionellen Tanzszene Berlins.

Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch bildet in vier Abteilungen aus: Schauspiel, Regie, Zeitgenössische Puppenspielkunst und Tanz. Im Mittelpunkt der Ausbildung steht die Persönlichkeit einer jeden Studentin und eines jeden Studenten, und dies vom ersten bis zum letzten Tag des Studiums. Die Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen auf höchstem Niveau durch Lehrende, die zum großen Teil selbst in der Theaterpraxis wirken, ist der eine Hauptpfeiler des Ausbildungskonzepts. Hinzu kommt, als zweite Stütze, der enge, intensive Kontakt zwischen Dozentinnen und Dozenten und Studierenden - eine Partnerschaft, die weit über den Stundenplan hinausreicht. Dank exzellenter Lehre und vorzüglicher Betreuungsstrukturen übt die Hochschule eine enorme Anziehungskraft auf Bewerberinnen und Bewerber sowie auf renommierte Fachkräfte aus dem In- und Ausland aus. Umgekehrt arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen der Hochschule als gefragte Gäste an Partnerinstituten rund um den Globus. Lehrend wie lernend auf gesicherter Grundlage zu experimentieren, und zwar praxisnah, das ist der Anspruch der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.

Seit Sommer 2018 residiert die Hochschule mit allen Abteilungen erstmals in ihrer Geschichte unter einem Dach in Berlin-Mitte. Neben den beiden neuen Studiobühnen in der Zinnowitzer Straße betreibt die Hochschule im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg weiterhin das Studiotheater der Hochschule, bat-Studiotheater.

Seit 2006 trägt die HfS Ernst Busch gemeinsam mit der Universität der Künste und dem Netzwerk Tanzraum Berlin das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz (HZT). Der Masterstudiengang Choreographie ist am HZT angesiedelt.

MITGLIEDER DES HZT-RAT

Gruppe 1

  • Prof. Wanda Golonka
  • Prof. Nik Haffner
  • Prof. Rhys Martin
  • Prof. Thomas Plischke

Gruppe 2

  • Frauke Havemann
  • Stv. Klaus Janek

Gruppe 3

  • Jane Richter
  • Stv. Duncan Routh

Gruppe 4

  • Eva-Maria Hoerster        

Beratende Mitglieder mit Rede- und Antragsrecht

  • Kanzlerin UdK und Rektor HfS: Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich, Holger Zebu Kluth
  • Netzwerk TanzRaumBerlin: Anna Mülter, Barbara Friedrich
  • Frauenbeauftragte: UdK und HfS: Kerstin Iskra, Prof. Kerstin Hensel
  • AStA (UdK, HfS)


HZT-PRÜFUNGSAUSSCHÜSSE
Laut Beschluss vom HZT-Rat vom 04.06.18 besteht der Prüfungsausschuss wie folgt:

(a) Prüfungsausschuss für den Bachelorstudiengang „Tanz, Kontext, Choreographie“

Gruppe 1

  • Prof. Rhys Martin, Vorsitz
  • Prof. Thomas Plischke
  • Prof. Wanda Golonka
  • Stv. Prof. Nik Haffner

Gruppe 2

  • Anna Till
  • Stv. Diego Agulló*

Gruppe 3

  • Jorge de Hoyos* (SODA seit April 2018)
  • Stv. Bernardo Chatillon (SODA seit April 2018)

(b) Prüfungsausschuss für den Masterstudiengang „SODA Solo / Dance/ Authorship“

Gruppe 1

  • Prof. Wanda Golonka, Vorsitz
  • Prof. Rhys Martin
  • Prof. Thomas Plischke
  • Stv. Prof. Nik Haffner

Gruppe 2

  • Sophia New*
  • Stv. Prof. Ingo Reulecke

Gruppe 3

  • Katrina Bastian (MAC seit Okt. 2018)
  • Stv. Maria Rutanen  (MAC seit Okt. 2017)

(c) Prüfungsausschuss für den Masterstudiengang „Choreographie“

Gruppe 1

  • Prof. Thomas Plischke, Vorsitz
  • Prof. Wanda Golonka
  • Prof. Rhys Martin
  • Stv. Prof. Nik Haffner

Gruppe 2

  • Dr. Christiane Berger
  • Stv. Prof. Ingo Reulecke

Gruppe 3

  • Camila Malenchini (BA seit Okt 2017)
  • Stv. Duncan Routh (BA seit Okt 2017)


FACHSCHAFTSRAT HZT

  • Rosemarie Eberl (BA)
  • Ana-Elena Lessing (SODA)
  • Jane Richter (BA)
  • Simone Gisela Weber (BA)


STUDENTISCHE VERTRETER*INNEN IM HZT-TEAMMEETING

HZT-Teammeetings finden jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, 9:00-11:00 Uhr statt. An den Treffen nehmen das HZT-Team und Studierende teil.
 
BA Tanz, Kontext, Choreographie

  • Rosemarie Eberl (BA)
  • Jelena Alempijevic, Deva Schubert (BA)
  • Margarida Sofia Delmiro Alfeirão, Camila Malenchini (BA)

MA Solo/Dance/Authorship

  • Jason Corff (SODA)
  • Jorge de Hoyos (SODA)

maChoreographie

  • Dina Sennhauser, Niels Weijer (maC)


HZT-VORSTAND

Mitglieder des HZT-Vorstands:

  • Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich (Kanzlerin UdK)
  • Holger Zebu Kluth (Rektor HfS)

Beratende Mitglieder mit Rede- und Antragsrecht

  • HZT Berlin: Prof. Nik Haffner
  • Netzwerk TanzRaumBerlin: Anna Mülter, Silke Bake


HZT-BEIRAT

Der international besetzte Fachbeirat gibt Empfehlungen zu strukturellen und inhaltlichen Fragen des HZT. Zum Beirat gehören derzeit:

  • Efva Lilja, Choreographin und künstlerische Leitung Dansehallerne/Kopenhagen
  • Dr. Annemarie Matzke, Professorin Universität Hildesheim
  • Adrienne Goehler, Publizistin und Kuratorin/Berlin
  • Meg Stuart, Choreographin/Berlin

Das TanzRaumBerlin Netzwerk ist seit seiner Gründung 2004 ein Zusammenschluss von Berliner Bühnen, Veranstaltern, Institutionen und Künstlern, die es sich zum Ziel gesetzt haben die Kunstsparte Tanz zu stärken.

Als einzigartige Tanz-Initiative tagt das Netzwerk in regelmäßigen Abständen und ist ein wichtiges Forum für Austausch, Diskussion und Kooperation. Es hat Projekte wie die Uferstudios im Wedding etabliert, eine Reform des Berliner Fördersystems für privatrechtlich organisierte Theater- und Tanzgruppen angestoßen und ist seit Gründung dritter Partner des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz Berlin.

Das Netzwerk arbeitet auf kulturpolitischer Ebene für eine Verbesserung der sozial- und arbeitsrechtlichen Lage von Tänzern und Choreografen (Initiative Honoraruntergrenze) und setzt sich kontinuierlich dafür ein, die Sichtbarkeit der Sparte Tanz zu stärken (u.a. Projekt Tanzmarketing). Gemeinsam mit dem Tanzbüro Berlin, das mit dem Netzwerk auf koordinatorischer, informierender und impulsgebender Ebene zusammenarbeitet, agiert das Netzwerk auf kulturpolitischer Ebene und engagiert sich für die Belange der Berliner Tanzszene.