Regina Baumgart

BA Tanz, Kontext, Choreographie

Regina Baumgart begann ihre berufliche Laufbahn als Klassische Tänzerin am Stuttgarter Ballett unter John Cranko. Eine Verletzung zwang sie, diesen Weg abzubrechen und sie wendete sich dem Zeitgenössischen Tanz zu. Sie studierte Zeitgenössischen Modernen Tanz in New York bei Merce Cunningham und arbeitete mit verschiedenen Choreograph*innen und Zeitgenössischen Kompanien zusammen.

Nach einem Engagement am Tanztheater Bremen unter Reinhild Hoffmann und Gerhard Bohner begann sie, sich mit der Freien Improvisation auseinanderzusetzen und tourte weltweit mit namhaften Musikern der Freien Improvisierten Musik.
In den achtziger Jahren schloss sie sich mit einer Gruppe von Musikern, Performern und Filmemachern in Berlin zusammen und begann, ihre eigene künstlerische Arbeit zu entwickeln. Sie gründete eine eigene Tanzkompanie, mit der sie viele, vom Berliner Kultursenat geförderte, spartenübergreifende Produktionen schuf.
1986 bis 89 führte sie ein Pilotprojet zur Ausbildung Moderner Tänzer in Berlin durch und war Mitbegründerin der „Tanzinitiative Berlin“, einem politischen Zusammenschluss aller Tänzer und Tanzkompanien der Freien Szene Berlins. Nach der Geburt ihrer beiden Töchter wendete sie sich neben ihrer künstlerischen Tätigkeit zunehmend der pädagogischen Arbeit an Hochschulen, Universitäten und Ausbildungsinstitutionen zu.
2012 schloss sie eine Ausbildung als Pädagogin und Therapeutin in der somatischen Methode Eutonie Gerda Alexander ab und erforscht, wie wichtige somatische Erkenntnisse auf die künstlerische und pädagogische tänzerische Arbeit transferiert werden können. Sie  entwickelte eine eigene Lehrmethode VOM KÖRPER ZUR BEWEUNG ZUR GESTALTUNG auf Basis der Eutonie, der Bewegungsanalyse nach Laben und improvisatorischer und choreografischer Verfahren.

Seit 2013 ist sie als Lehrbeauftragte am HZT und der Universität der Künste in Berlin tätig und hat seit Oktober 2019 eine Gastdozentur am HZT inne.