28.6. I DOPPELABEND I MIKE VARGAS SOLO PIANO SALON I NANCY STARK SMITH & MIKE VARGAS - ON COLLABORATION I STUDIO 12
©Jim Coleman
>©Jim Coleman

 

19 Uhr I Mike Vargas Solo Piano Salon

 

Der Salon von Mike Vargas ist teils improvisiertes Klavierkonzert, teils Vortrag und Diskussion über strukturierte Improvisation und über das Verhältnis von Musik und Tanzimprovisation.

 

20:30 Uhr I Gespräch mit Nancy Stark Smith

 

Ein Gespräch zwischen Nancy Stark Smith und Mike Vargas über ihre langjährige Zusammenarbeit im Unterrichten und Aufführen. Moderiert von Peter Pleyer.

 

Veranstaltungen in englischer Sprache

 

In Kooperation mit der Tanzfabrik Berlin

 

Nancy Stark Smith trainierte zunächst als Athletin und Gymnastin, studierte später Modernen und Postmodernen Tanz. Sie war stark beeinflusst von den Entwicklungen des Judson Dance Theater in den 1960ern in New York. Sie tanzte in den ersten Performances der Tanzform Kontaktimprovisation 1972 Steve Paxton und anderen und ist seitdem eine zentrale Figur der Entwicklung der Tanzforma als Tänzerin, Dozentin, Performerin, Autorin/Editorin und Veranstalterin. Sie reiste weltweit zum unterrichten und auftreten und performte Contact und Improvisation mit Paxton und vielen anderen Tanzpartnern wie u.a. Ray Chung, Julyen Hamilton, Peter Bingham, Andrew Harwood, Karen Nelson und dem Musiker Mike Vargas. 1975 war sie  Mitgründerin des internationalen Tanzjournals Contact Quarterly, das sie bis heute, neben weiterer Tanzliteratur, mit herausgibt und publiziert. Ihre Arbeit wird in verschiedenen Büchern und Filmen besprochen, und sie entwickelt seit 1990 die Underscore, ein langes Format einer Tanz Improvisationsscore. Ihr erstes Buch Caught Falling: The Confluence of Contact Improvisation, Nancy Stark Smith, and Other Moving Ideas, wurde 2008 veröffentlicht. Sie lebt im Westen von Massachusetts. www.nancystarksmith.com

 

Mike Vargas begann 1959 Musik zu studieren und spezialisiert sich seit 1978 auf Musik für Tanz. Er arbeitet als freiberuflicher Komponist in den USA und international. Er performt, unterrichtet, improvisiert und nimmt Alben auf. In den letzten 16 Jahren hat er auf der ganzen Welt mit Nancy Stark Smith gearbeitet. Er ist außerdem Dozent am Smith College dance department. Mike hat bisher 9 Alben mit seiner Musik herausgegeben. www.mikevargas.net

 

Eintritt frei

HZT in den Uferstudios, Studio 12, Uferstraße 23, 13357 Berlin


U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

 

29.6. I 18 UHR I MA SODA LECTURE REIHE: THE WORLD MUST BE ROMATICISED I ESA KIRKKOPELTO: SPECIES-BEINGS, HUMAN ANIMALS AND NEW NEIGHBOURS. NON-HUMAN AND INHUMAN IN CONTEMPORARY PERFORMANCE I STUDIO 12
©Other Spaces
>©Other Spaces

Zeitgenössische Performances, die mit menschlich-nicht menschlichen Beziehungen experimentieren, schreiben sich, auf der Grundlage bedingungsloser Gleichheit und Freiheit oder equaliberty (Balibar 2004) zwischen Spezies, in die westliche Tradition religiöser und politischer Emanzipation ein. Durch die Erweiterung dieser Forderung über die menschliche Sphäre hinaus, aktivieren nicht-menschliche Performances Ideen einer genaueren Analyse dieser Tradition sowie moderner humanitärer Katastrophen. 1) Der Anspruch auf Gleichberechtigung kann nur bedingungslos sein, wenn er über die menschliche Sphäre hinausgeht. 2) Gleichstellung ist nicht nur eine Frage von Recht und Gesetz (Hamacher 2014), sondern auch eine Ausübung des Einverständnisses, sprich eine körperliche Übung.

Esa Kirkkopelto ist Professor für Künstlerische Forschung an der University of the Arts Helsinki und Einberufender des „Other Spaces live art collective”.(www.toisissatiloissa.net)

Eintritt frei
Vortrag in englischer Sprache

HZT in den Uferstudios, Uferstraße 23, 13357 Berlin


U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

5.-7.7 I AB 19 UHR I MA SODA RESEARCH PRESENTATIONS 2016 I STUDIO 8 & 9
© Lisa Müller-Trede
>© Lisa Müller-Trede

 

Was ist gemeint, wenn man von Forschungspräsentationen künstlerischer Praxis spricht? Wie kann das aussehen?

 

Im Laufe des zweijährigen Masterstudiengangs Solo/Dance/Authorship (SODA) sind die Studierenden angehalten mit Hilfe spezifischer Übungen und Arbeiten Antworten auf diese Fragen zu finden. Wie kann künstlerische Praxis als Wissen verstanden werden und wie kann Wissensgenerierung dargestellt und in einen Diskurs hineingeführt werden? Mit welchen Mitteln können der Lernprozess und das Verständnis künstlerischer Praxis sichtbar gemacht werden? Kurz gesagt: Wie lernen die Studierenden, was sie lernen?

An drei Abenden präsentieren die Studierenden ihre Forschungsprozesse in performativen Formaten und geben Einblicke in ihre bevorstehenden Abschlussprojekte im kommenden Semester. Die Präsentationen reichen von Performances über Diskussionen, Installationen und vieles mehr.

 

Dienstag, 5.7.16


19:00 Uhr I Akseli Aittomäki: Production desired value added (Studio 9)

20.00 Uhr I  Lulu Obermayer: ACT II // SCENE V (Studio 8)

 

Mittwoch, 6.7.16

 

19.00 Uhr I Yuebing Luo: Modest Spectacle (studio 8)

20.00 Uhr I Enrico D. Wey:This feast once removed (Studio 9)

 

Donnerstag, 7.7.16


19.00 Uhr I Lisa Müller-Trede: z = x toward y + drive (Hof und Studio 9)

20.00 Uhr I Liad Hussein Kantorowicz: terrorism' is for everybody (Studio 8)

 

Die Zuschauerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Eine Anmeldeliste wird 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung am Eingang ausgelegt. Reservierungen sind leider nicht möglich.

 

Eintritt frei



HZT in den Uferstudios, Uferstraße 23, 13357 Berlin
U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

6.7.I 18 UHR I HZT OPEN LECTURE VON DERRAIS CARTER: "UNDONE: BLACKNESS IN PERFORMANCE" I STUDIO 11
© creative commons
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Derrais Carters Vortrag untersucht, wie schwarze Künstlerinnen und Künstler der Post-Bürgerrechts-Ära Performances von Sex genutzt haben, um rassismuskritische Kulturwissenschaft neu zu interpretieren. Mit besonderem Blick auf den Film „Sweet Sweetback’s Baadasssss Song“ (1971) und Essays von Robert Reid-Pharr stellt Derrais mit diesem Vortrag die Frage, inwiefern Performances von Sex das essentialistisch rassengeprägte Gerüst, das häufig die kulturelle Analyse bestimmt, bedrohen und möglicherweise demontieren

 

Vortrag in englischer Sprache.

Eintritt frei

 

HZT in den Uferstudios, Studio 11, Uferstraße 23, 13357 Berlin

U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

23.7. I UDK RUNDGANG I BEWEGUNGSWORKSHOP I STUDIOSHOWINGS

 

 

16 - 17:30 UHR I STUDIO 9
Bewegungsworkshop


Für alle mit Neugier und Interesse an Bewegung. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

18 - 19 Uhr I Studio 11 und Studio 10
Studioshowings
 und Installationen


In diesem Format zeigen Studierende aller HZT-Studiengänge kurze choreographische Stücke und Skizzen als „work in progress“ (Studio 11) sowie Installtionen (Studio 10).

Informationen zum Programm der Studioshowings ab Anfang Juli auf der HZT-Webseite

 

Eintritt frei

HZT in den Uferstudios, Studio 11, Uferstraße 23, 13357 Berlin


U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen