IT'S NEVER WHATEVER. HORRIFIC MOMENTS OF PLEASURE AT THE EDGE OF GLORY I 22.-24. & 28.-30.04.16
IT'S NEVER WHATEVER HORRIFIC MOMENTS OF PLEASURE AT THE EDGE OF GLORY © Alistair Watts
>IT'S NEVER WHATEVER HORRIFIC MOMENTS OF PLEASURE AT THE EDGE OF GLORY © Alistair Watts

An den letzten beiden Aprilwochenenden öffnen die Studierenden des BA „Tanz, Kontext, Choreographie” Studios, Küche, Hof, Raumzeit und psychosomatische Systeme, um zur diesjährigen Ausgabe des studentisch organisierten Festivals willkommen zu heißen.
It’s never whatever - dies ist eine Einladung, die Aufmerksamkeit auf das Dazwischen zu lenken, auf das scheinbar Unsichtbare, das allzu Offensichtliche. Eine Einladung, Momente des Zweifels und der Ekstase miteinander zu erleben.

Die Uferstudios in Wedding werden zur Brutstation für Performances, Workshops, Ausstellungen, Radiosendungen, Installationen, Küchenexperimente und andere kollektive und individuelle Arbeiten in allen un/denkbaren Formaten.

Eintritt frei. Keine Kartenreservierung möglich. Karten sind 30 Minuten vor dem jeweiligen Vorstellungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

Mehr Informationen zum Programm: www.hztfest.de

 

HZT in den Uferstudios, Uferstraße 23, 13357 Berlin
U8:Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

13. und 14.4. I 19 Uhr I SNDO Graduation Works

 

School for New Dance Development Amsterdam presents: SNDO 4 Graduation works 2016

 

Im April sind die AbsolventInnen der SNDO - School for New Dance Development Amsterdam zu Besuch am HZT. Wie in den vergangenen Jahren zeigen sie ihre Arbeiten als Teil des Austauschs zwischen HZT und SNDO in den Uferstudios. Die diesjährigen SNDO-AbsolventInnen sind: Maria Metsalu, Samira Elagoz, Tiana Hemlock-Jensen, Nadia Bekkers, Sabine Cmelniski, Lester Arias, Maciej Sado, Ida Katinka Fridan Pedersen und Pavlos Marios Ktoridis.

 

Produktionsmagagement: Nadja van der Weide; Lichtdesign und Technik: Koen van Oosterhout; Technische Assistenz: ATT, de Theaterschool; Produktion and PR Koordination: Stephanie Lühn; Mentor SNDO 4: Katerina Bakatsaki

 

 

Eintritt: 4 €

Reservierung: tickets@hzt-berlin.de

 

Die Performances am 13. April nach der Pause (COCK, COCK, WHO’S THERE und Fuchsia version 2) beinhalten sexuell explizite Darstellungen und sind daher nicht geeignet für Minderjährige.

 

HZT in den Uferstudios, Uferstraße 23, 13357 Berlin
U8:Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn Gesundbrunnen

 

 

PROGRAMM 1 I 13.4. I 19 UHR

 

Tiana Hemlock-Yensen: Welcome to the Gild

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We val_U! Glauben feiern. Ein Experiment tiefer Investition in Glitzern. Investiere heute. Vielleicht ist das die Lösung für das, was Dich zurückhält von einer unergründlichen Metamorphose. Sei unauffindbar, werde eine pure Bewegung. Sei überall, gehe verloren / werde vieles. 

Dies ist, was du willst. Dies ist, was du dir nicht vorstellen kannst. 
Dies ist der Mechanimalismus.
Dies ist meine Mutter. 
Dies war Zeit. 

Metallisches Gold verhält sich in der Chemie des Körpers reglos und träge, es hat keinen Geschmack, es gibtkeine Nährstoffe, und es verlässt den Körper unverändert.

Choreographie / Konzept: Tiana Hemlock-Yensen
Kollaboration / Ausstattung: Andres Novo
Performance: Sigrid Stigsdatter, Tea Teearu, Alondra Castellanos, Tiana Hemlock-Yensen


Nadia Bekkers: In Memory Of

Beruhigende Zensur
Um die silbernen Leichen abzuriegeln
in Dreiecksformationen den Himmel reflektierend
Schwärme von Kriegern, Vögel aus lila Lichtern 
landen auf den verlassenen Autobahnen
formend, seit Ewigkeiten, jede einzelne Nacht
begrüßt von grünäugigen Hunden
die Last wagt, ein weicheres Einatmen zu werden
die Zeit ausatmend, während sie sich um Fische windet die, Head Spins machen 

Performance: Paula Chaves, Rex Clemensia and Nadia Bekkers
Choreographie: Nadia Bekkers
Musik: Chinese Man, Angel Haze, Mobb Deep and Nadia Bekkers (soundcloud.com/mc-mustaj)


Samira Elagoz: COCK COCK, WHO’S THERE? 

Alles, was du heute Nacht siehst, ist wahr. 
Ist die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. 
Natürlich, gibt es keine Fakten, nur Interpretationen, 
was immer überwiegt, ist eine Funktion der Macht, nicht der Wahrheit.
Also, auch wenn ich die Dirigentin bin, 
meine Worte werden diese Macht in euren Händen hinterlassen. 

Cock Cock, Who’s There? ist ein romantisches, schwarzes, komödiantisches Kriminal-Drama, basierend auf einer wahren Geschichte. 
Geschrieben, inszeniert und präsentiert von Samara Elagoz.

Zu diesem Stück gibt es ein Buch, das Sie in der Pause an der Bar finden. 

Sound edit: David Krooshof 


Maria Metsalu: Fuchsia version 2 - the art gallery

here a tale of an art exhibition that didn’t want to be a show. it was a curious exhibition. it wanted to go beyond the obvious of showing but also be true to itself. (HARD-CORE)

Fuchsia Version 2 - die Kunst-Galerie, ist das zweite Kapitel eines Projektes in drei Versionen. In dieser Version schlägt Maria Mestsalu als Ausgangspunkt die Untersuchung verschiedener Modi des Ausstellens und Produzierens vor, die von einer imaginierten Kunst-Galerie als posthumaner Charakter ausgehen. Im Rahmen dieses Setting wird sie Themen entwickeln, die auf ihre Erfahrungen als „Cam Girl” zurückgehen, wie etwa das Verhältnis zwischen IRL und URL, ihre virtuelle Obsession, Hyper-Bewusstsein und der Einfluss sozialer Medien auf ihre Persona, eingeschlossen die immense Einsamkeit, die ihre Selbstexposition herbeiführte.

Im Rahmen des Fuchsia Projekts stellt Metsalu die Willkür ihres Berufsleben infrage. Dies geschieht im Besondern durch Akte der Selbstdarstellung als Objekt des Spektakels – etwas, das sie gleichzeitig befürwortet und ablehnt. Sie interessiert sich außerdem für eine beinahe allumfassende Struktur, die beides - Chaos und dessen Verweigerung - durch eine organisierende Symmetrie und ikonographische Bilder beherbergt.

Für die finale Version des Projektes wird Metsalu Fuchsia in eine virtuelle Galerie transformieren. Die Ausstellungseröffnung ist im August 2016.

Choreographie: Maria Metsalu
Tanz: Maria Metsalu, Charlie Laban Trier, Japheth Fenton
Set: Nikola Knezevic
Styling: Viktorija Medvedeva
Text: HARD-CORE



 

PROGRAMM 2 I 14.4. I 19 UHR  [top]

 

Ida Katinka: How do we define the parameters of space? What is the nature of a space? Body?

Was bedeutet es, einen beweglichen Rahmen zu haben? Wie ein Territorium, das definiert und neu definiert ist durch eine Herde von Tieren, eine Zone mit Unterscheidungsmerkmalen schaffend, die immer noch mit anderen Zonen überlappt. Hast du bereits eine andere Zone betreten, ohne es zu merken? Wie holt die Sensation Dich ein? Hast Du Deinen Körper deutlich beim Übergang von einer Textur zur anderen gespürt?

Also, wo platzierst Du Tanz? Ein Tanz auf der Bühne? Ein Tanz in einem Schlafzimmer? Ein Tanz in einem inszenierten Schlafzimmer? Das Bett, das Zimmer als tanzendes Element? Wo erwartest Du, dass der Tanz stattfindet? Wo platzierst Du den Tanz?

Dies sind Fragen, die während Ida Kathinkas zweimonatiger Forschungsreise nach Japan entstanden, vor allem in Kobe, Kyoto und Tokio. Diese Fragen wurden im Rahmen eines zweimonatigen Aufenthaltes in Kopenhagen weiter verfolgt, wo Ida Katinka mit Ton und Keramik im Studio ihrer Mutter Helene Fradin Pedersen arbeitete. 

Eines der Elemente in der Arbeit ist die Frage „Wie können wir die Parameter des Raumes definieren?" Ida Katinka arbeitete mit der Idee, dass etwas hindurchgehen muss, gleichzeitig in mehrere Richtungen gebaut werden muss, sowie mit dem Bewusstsein, dass die Geschichte des Tons mit dem Aufbau vom Boden aus beginnt, indem zuerst der Fuß errichtet wird. Die Keramikskulpturen werden kombiniert mit einer Studie über Bondage-Shows, die sie in Tokio unternahm, um so ihr eigenes Wissen und ihren Umgang mit Seilen, Körpern und Skulpturen zu transformieren. 


Lester Arias: The Wild Things

The Wild Things ist die Übersetzung eines Musikalbums in Choreographie: Von zwölf Songs, die über Migration, Krieg, Armut, Identität, Liebe und Sexualität in eine Reise der Menschheit sprechen. Die Songs sind Originale, geschrieben von Lester Arias (Gesang) und die Musik ist in Zusammenarbeit mit Niklas Blomberg (Elektronik) komponiert, der auch gleichzeitig der Produzent des Albums ist. Die Narration des Stücks zieht seine Inspiration aus der Geschichte des Tarahumara von La Loba, wo eine Frau - den Archetyp einer Sängerin repräsentierend - die Knochen einer Wölfin besingt, bis sie wieder Blut und Fleisch annehmen und zu neuem Leben werden. Als die Wölfin aus ihrer Höhle springt, rennt sie in die Wüste und wird zu einer lachenden Frau. Es ist ein transformierender Akt des Körpers (Zuschauer / Performer) durch Klang.

Ausgehend von dieser Inspiration, spielt The Wild Things mit den Ambivalenzen und Nuancen zwischen dem, was ein Konzert und ein Performance-Kunst-Erlebnis ist. 



Son of Mom: W3

W3 ist ein Stück von Son of Mom, mitentwickelt und performt von Alya Hessy, Isadora Tomasi, und Tiana Hemlock. W3 präsentiert textile Konzepte und Kostüme von Alya Hessy, Sound und Musik von Isodoea Tomasi und Animationen von Maragrita Iosif und Matias Daporta Gonzales.



Maciek Sado: Northing

Einer Neugier für die theatralische „Lücke des Da-Zwischen” folgend, stellt Northing eine Untersuchung des versteckten Raumes der Performance vor, in dem nicht erfüllte Erwartungen auf einen offenen Raum für ungezügelte Interpretationen treffen. Hier ist die Zeitlichkeit des Körpers nicht gleich der Zeitlichkeit eines Objekts. Beide können nur die Gegenwart teilen, indem sie langsam eine künstliche Schöpfung, verloren in der Perspektive einer endlosen Landschaft, werden.

Northing ist Koordinaten geben, um ein Raster zu platzieren, um alleine zu gehen.

19.4. I 18 Uhr I HZT Lecture-Reihe: Neue Musik und Tanz I Wolfgang Zamastil 

 


„Nachdenken über Musik: Lachenmann und konkrete Musik damals und heute“

 

Die Musique concréte war an einer Erweiterung des Musikbegriffs interessiert, der es erlaubt, jedes akustische Ereignis zu Musik zu formen. Neue Überlegungen stellten zur Zeit ihrer Entstehung nicht nur nie dagewesene Anforderungen an die Hörgewohnheiten: Massive Eingriffe in die Spieltechniken der sogenannten Musique concréte instrumentale änderten auch den haptischen Umgang mit den traditionellen Instrumenten und damit das Verhältnis vom menschlichen Körper zum Instrument. Die Vorstellung der Musique concréte instrumentale und deren Nachwirkung auf die Musik des neuen Jahrtausends beleuchtet unter anderem den Begriff der Natürlichkeit in der Musik und den Bruch damit: sie soll als Anregung dazu dienen, Parallelen zu choreographischen Pendants zu finden bzw. schon existierende Modelle zu untersuchen. Lecture von Wolfgang Zamastil mit Live Musik. 

 

Wolfgang Zamastil, geboren 1981 in Salzburg, legte 2008 sein Konzertexamen im Fach Violoncello in Berlin ab. Als Komponist sammelte er zahlreiche Erfahrungen, u.a. bei Helmut

Lachenmann und Walter Zimmermann, komponierte u.a. für die Semperoper Dresden, die IEMA und das Orchester Pro Musica Chamber/Ohio. Er war von 2006-2009 aktives Gründungsmitglied der Formation für Konzertinszenierungen „bassgasse3“, die u.a. im ZKM Karlsruhe und in den Sophiensälen Berlin inszenierte. Seit 2007 musikalischer Partner des Choreographen Richard Siegal und hat u.a. mit Bill T. Jones, Stephanie Thiersch, Friederike Plafki, Omar Rajeh und John Neumeier gearbeitet. Als Musikproduzent veröffentlichte Zamastil sowohl im Bereich Neue Musik, als auch im Popbereich zahlreiche Produktionen, in denen er sowohl als Musiker, als auch als Tontechniker und Arrangeur fungierte. 2010–2014 war er Cellist des Asasello Quartetts Köln. Lebt und arbeitet in Berlin. 

 

 

20.4. I 18 Uhr I Vortragsreihe: The World must be Romanticised I Studio 9 

 

© Marion Borriss
>© Marion Borriss

 

The World must be Romanticised

Vortrags- und Seminarreihe des MA SODA & Studium Generale

 

Die Aufgabe dieser Vortragsreihe, die in direkter Verbindung zur Orientierungsreihe des letzten Wintersemesters steht, ist nicht nur eine Annäherung an die ästhetischen Dimensionen von Novalis' These, sondern auch ihre breitere philosophische und politische Perspektive zu ergründen. Dabei ist aufzudecken, was im Zuge der romantischen Revolution der Kunst, der Analogie zur französischen Revolution für die Geschichte der Moderne, auf dem Spiel stand. 

Agieren wir auch heute noch in Übereinstimmung mit dem romantischen Verlangen nach der Transformation der Welt? Und was ist ihr Vermächtnis und ihre Metamorphose in unserer Gegenwart?

Die Vortragsreihe lässt führende politische PhilosophInnen und KunsttheoretikerInnen zu Wort kommen, um mögliche Perspektiven und Antworten auf diese Fragen zu finden. 

 

20.04.2016 / 18 Uhr 

Lecture Panel: Chantal Mouffe & Boyan Manchev 

 

Boyan Manchev (opening): Agon and Transformation

 

Chantal Mouffe: The role of affects in agonistic politics

 

Die agonistische Theorie von Politik und Kunst einer der bedeutendsten politischen Philosophinnen der Gegenwart, Chantal Mouffe, muss sich den Herausforderungen der Transformation stellen. Ihre Arbeit ist nicht nur Hauptreferenzpunkt für linkspolitische Bewegungen in Lateinamerika und Europa, sondern auch bedeutende Inspirationsquelle für viele KünstlerInnen und Kunstforen wie die letzten Berlin und Venedig Biennalen. Wie und warum könnten politischer Agon und Agon als künstlerische Strategie Bewegung und Transformation an Stelle von Statik und Unbeweglichkeit hervorrufen?

 

Veranstaltung in englischer Sprache

 

Weitere Termine in dieser Reihe: 

 

27.04.16 I 18 Uhr: MA SODA Lecture mit Boyan Manchev: The Last Romantic

 

Eintritt: frei

4.5. I 18 Uhr I SODA Lecture-Performance I 

Dani Ploeger I Studio 

 

Daniel Ploeger „Flieg
>Daniel Ploeger „Flieg

Dani Ploeger: „Techno Fetish Party“ 

 

Dani Ploeger „Techno Fetish Party“ 

Dani Ploeger spricht über einige seiner digitalen Performance-Arbeiten in Bezug auf Verbrauchertechnologie und Fetischismus, Performance und Online-Sexualisierung, Porno und Hypermedialität. Dabei betrachtet er Verbrauchertechnologien im Verhältnis zu verschiedenen Auffassungen des Konzepts des Fetischs (marxistisch, freudianisch und postkolonialistisch). Im Anschluss an die Präsentation ist das Publikum eingeladen, an einem hands-on techno-fetish Workshop (bzw. einer Party) teilzunehmen und ihre persönlich bevorzugten digitalen Apparate zu erkunden.


Veranstaltung in englischer Sprache

 

Eintritt: frei


HZT in den Uferstudios, Uferstraße 23, 13357 Berlin
U8:Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn Gesundbrunnen

18.5. I 18 Uhr I HZT Lecture-Reihe: Neue Musik und Tanz I Burkhard Beins

 

© Marion Borriss
>© Marion Borriss

 

Burkhard Beins:  „Adapt/Oppose“

 

Mit Adapt/Oppose habe ich im Verlauf der letzten 10 Jahren ein modulares Zeichensystem zur Organisation und Steuerung von Gruppeninteraktion entwickelt. Es basiert auf einer geringen Anzahl von Zeichen, mit denen ich, gerade wegen ihrer ganz spezifischen Bedeutung und Funktion, komplexe grafische Bezugssysteme komponieren kann. Einerseits werden von mir die Stellen vorgegeben an denen einzelne Akteure einsetzen, zum anderen wie sich die einsetzenden Akteure zu vorhergehenden Materialentscheidungen anderer Akteure grundsätzlich in Bezug setzen sollen, - entweder adaptierend oder kontrastierend. Bisweilen beendet der Einsatz eines Akteurs auch zugleich die Aktion/en eines oder mehrerer anderer Akteure. In Workshops mit Musiker- und/oder TänzerInnen kann ich durch diese wenigen klaren Vorgaben die ansonsten oft übergroße Bewertungs- und Entscheidungskomplexität innerhalb von Improvisationsprozessen soweit reduzieren, dass sich die Teilnehmenden besser auf die Details ihrer Materialwahl und -gestaltung sowie auf ihre Interaktion innerhalb der Gruppe fokussieren können.Diese wird zudem für mich als Leiter anhand der Grafik gezielt beobacht-, analysier- und diskutierbar, wodurch sich Adapt/Oppose als ein vorzügliches didaktisches Instrument erweist. 

 

Burkhard Beins - wurde 1964 in Niedersachsen geboren und lebt seit 1995 in Berlin. Als Composer/Performer gilt er aufgrund seiner individuell entwickelten Spieltechniken als stilprägender Perkussionist. Er arbeitet zudem mit analogen Synthesizern und Live-Elektronik und entwickelte diverse Klanginstallationen. Er arbeitet solistisch aber auch gemeinsam mit Keith Rowe, Sven-Åke Johansson, John Tilbury, Charlemagne Palestine und vielen anderen. Zudem ist er Mitglied diverser Ensembles wie Activity Center, Polwechsel, Mensch Mensch Mensch, The Sealed Knot, Glück, Perlonex, Trio Sowari, Fracture Mechanics, Phosphor und des Splitter Orchesters. Burkhard Beins veröffentlichte mittlerweile mehr als 40 LPs und CDs. Er gibt Workshops auf Basis des von ihm entwickelten graphischen Notationssystems "Adapt/Oppose", hält Vorträge und ist Mitherausgeber sowie einer der Autoren des 2011 erschienenen Buches „Echtzeitmusik Berlin – Selbstbestimmung einer Szene“, sowie Kurator einer daran anschließenden 3CD Compilation über die Berliner Echtzeitmusik-Szene.

Homepage: www.burkhardbeins.de