6.12. I 18 UHR I HZT OPEN IN KOOPERATION MIT DER TANZFABRIK BERLIN: ROSALIND CRISP, SUSAN FOSTER UND DEBORAH HAY IM GESPRÄCH ÜBER CHOREOGRAFISCHE PRAXIS I STUDIO 11
© Marion Borriss
>© Marion Borriss

 

"Time to Meet" ist eine Reihe von offenen Proben und Gesprächen, ein Begegnungsort für Austausch und Feedback über Künstler*Innen und kreative Prozesse. Auch das Publikum wird als Teil der Mannigfaltigkeit des künstlerischen Kontexts verstanden und ist in diesem Format herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Im Dezember wird Susan Foster mit Deborah Hay und Rosalind Crisp What über das Erforschen der Zusammenhänge zwischen Tanzpraxis und der Erarbeitung von Tanz(stücken) sprechen, und inwiefern diese Arbeitsweisen eine spezifische Involviertheit des Publikums erzeugen.

Gespräch in englischer Sprache

Dieses Projekt wird unterstützt von der Australischen Regierung durch das Ministerium für die Künste: Catalyst – Australian Arts and Culture Fund.

 

Eintritt frei

 

HZT in den Uferstudios, Studio 11, Uferstraße 23, 13357 Berlin

U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen



7. & 8. 12. I 19 UHR I SODA WORKS 2016: AKSELI AITTOMÄKI & LULU OBERMAYER I STUDIO 14

 

AKSELI AITTOMÄKI: ACTORS OF PRODUCTION
©Akseli Aittomäki
>©Akseli Aittomäki

Wir entwickeln unsere Fähigkeiten für Aktionen und für Empfindungen, um Erfahrungen und Sinnhaftigkeit zu erzeugen, auszuführen, zu erschaffen und zu wiederholen. Wie kommt ein Wert in diese Gleichung? Ist ein messbarer, vergleichbarer und austauschbarer Wert wie z.B. Geld, die Abstraktion der Bedeutung? Wir bewegen uns von der Einzigartigkeit der Erfahrung zum Austausch von allem zu allem. Was ist wundersamer, der Körper oder das Geld?



Regie: Akseli Aittomäki

Durchführung, Choreographie, Text: Akseli Aittomäki, Cécile Bally und Maryanna Lachman

Video: Stefan Röben und Akseli Aittomäki

Sound design und live Mischung: Paavo Malmberg and Ville Aalto

Bühnenbild: Surjan

Kostüme: Judith Förster

Licht: Benjamin Schälike

Mentoren: Sonja Augart, Constanze Schellow and Paola Calvo

 

Der Eintritt ist frei. Eine Kartenreservierung ist nicht möglich. Karten sind am Tag der Vorstellung ab 18:15 Uhr an der Abendkasse der Uferstudios erhältlich.

HZT in den Uferstudios, Studio 14, Uferstraße 23, 13357 Berlin

U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

 

 

LULU OBERMAYER: MANON LESCAUT, MANON LET'S GO (after Puccini, but not really)
© Lulu Obermayer
>© Lulu Obermayer


Konzept und Performance: Lulu Obermayer

Mentoren: Barbara Greiner, Wanda Golonka

Tutor: Boyan Manchev

Licht: Benjamin Schälike

Sound: Benedikt Brachtel


 

 

Sola, perduta, abbandonata...
in landa desolata!
Orror!
Intorno a me s’oscura il ciel...
Ahime, son sola!
E nel profondo deserto io cado,
strazio crudel,
ah! sola abbandonata,
io, la deserta donna!
Ah! non voglio morir!
No!non voglio morir!
Tutto dunque e finito.

 

Allein, verloren, verlassen.

In dieser trostlosen Ebene!

Ah, wie grauenvoll!

Um mich herum verdunkelt sich der Tag.

Ach, ich bin allein!

Und in der Tiefe dieser Wüste falle ich,

welche grausame Qual!

Ah! Allein, verlassen,

Eine Frau verlassen!

Ah! Ich will nicht sterben,

Nein, ich will nicht sterben.

Also ist alles vorbei.

9.12. I 18:00 UHR I LECTURE, ARTIST TALK UND PERFORMANCE DEMONSTRATION I SABINE HUSCHKA / DORIS UHLICH/ EWA DZIARNOWSKA/ BORIS KOPEINIG: RAUSCH-ZUSTÄNDE ALS KÖRPERSZENISCHE AUSHANDLUNG VON KRÄFTEN.
Boom Bodies © Sabine Burger
>Boom Bodies © Sabine Burger

 

Sabine Huschka und Doris Uhlich laden zu einem wissenschaftlich-künstlerischen Reflexionsraum über Rausch-Zustände als körperszenische Aushandlung von Kräften ein und stellen die choreographischen Arbeiten der österreichischen Choreographin Doris Uhlich zur Diskussion. Mit Videoausschnitten aus ihrer Techno-Trilogie Universal Dancer (2015), Boom Bodies (2016) und Ravemachine (2016) befragt die Lecture das kritische Potential ihrer bebenden KörperSzenerien eines ekstatischen Mit-Seins. Mittels körpermobilisierender und choreographischer Verfahren des Außer-Sich-Seins und Außer-Sich-Geratens drängen die choreographierten Körper auf eine Erzeugungen spezifischer Intensitäten. Beschreibbar als Kräfte des Ästhetischen realisieren Uhlich Arbeiten ein choreographisches Denken, das kritische und utopische Entwürfe körperszenischer Überschreitung und Entgrenzung in Szene setzt. Im Rahmen des am HZT beheimateten DFG-Forschungsprojekts Transgressionen: Energetisierung von Körper und Szene von Sabine Huschka und der Lehrtätigkeit von Doris Uhlich am HZT widmet sich der Abend damit Figurationen des Rausches als körperszenische Aushandlung von Kräften und Option einer ästhetischen KritiK. Die Tänzerin Ewa Dziarnowska und DJ BorisKopeinig werden mit einer Performance-Demonstration den Abend abrunden.

 

Eintritt frei

 

HZT in den Uferstudios, Studio 12, Uferstraße 23, 13357 Berlin

U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

 

11.12. & 12.12. I 19 UHR I SODA WORKS 2016: LIAD HUSSEIN KANTOROWICZ & LUO YUEBING I STUDIO 14

  

LUO YUEBING: THE MESH WORK

©Luo Yuebing
>©Luo Yuebing

 

Bewegungen zeichnen Landschaften aus Ebenen, Kanten und Öffnungen. Das Stück will ein gemeinsamer Raum der Abstraktion sein zwischen einem menschlichen Körper und dem Ding-Körper, um diese Landschaften zu skizzieren. Es schafft Bedingungen, in denen Bewegungen und Vorstellungen nur Nebenprodukte einer Erforschung der Materialität beider Körper sind.

 

Arbeit von Luo Yuebing

Musik: Ulf Langheinrich

Video: Hannah Dörr

Licht: Benjamin Schälike

Outside Eye: Maren Strack

Mentoren: Constanza Macras, Siegmar Sacharias und

Constanze Schellow

 

Der Eintritt ist frei. Eine Kartenreservierung ist nicht möglich. Karten sind am Tag der Vorstellung ab 18:15 Uhr an der Abendkasse der Uferstudios erhältlich.

HZT in den Uferstudios, Studio 14, Uferstraße 23, 13357 Berlin

U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

 

LIAD HUSSEIN KANTOROWICZ: TERRORIST SUPERSTARS
© Aviv Victor
>© Aviv Victor

Inspiriert durch die "Intifada der Messer" aus Palästina will diese Aufführung den stigmatisierenden Begriff "Terrorist" anfechten. Der "terroristische Körper" wird dann mit der queeren Performativität und dem hyper-sexualisierten weiblichen Körper durch die Andersartigkeit ihrer Darsteller im öffentlichen Raum verglichen, wobei Ähnlichkeiten zu queeren und feministischen Kämpfen untersucht werden. Kann der Terrorismus in eine starke schöpferische Kraft transzendieren?

Dramaturgie: Inka Paul

Original Musik: Liad Hussein Kantorowicz und Moshe Kuttner aka Kutner Utopico

Weitere Performance: Idan Sagiv Richter

Mentoren: Sasha Marianna Salzmann, Siegmar Sacharias, Maren Strack

Kultur und politische Beratung: Walid el Houri

Kostüme: Keren Korman

 

Der Eintritt ist frei. Eine Kartenreservierung ist nicht möglich. Karten sind am Tag der Vorstellung ab 18:15 Uhr an der Abendkasse der Uferstudios erhältlich.

HZT in den Uferstudios, Studio 14, Uferstraße 23, 13357 Berlin

U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen


 


 

15. & 16.12. I 19 UHR I SODA WORKS 2016 I LISA MÜLLER-TREDE & ENRICO D. WEY I STUDIO 14

LISA MÜLLER-TREDE: EFFUSION01-07
©Lisa Müller-Trede
>©Lisa Müller-Trede

 

Experimente über eine Vielfalt von Bewegungsperspektiven in Form eines kinematographischen Kubismus: Eine Befragung nach der Zeitlichkeit von Wahrnehmung.

Durchsickernde Körperflüssigkeiten enthüllen Prozesse, die simultan im Körper ablaufen, während die äußere Einheit sich bewegt. Wenn diese Flüssigkeiten auf der Kamera auslaufen, öffnen sie einen virtuellen Raum an der Stelle des lebenden Körpers.

Dank an: 
Ana Purwa, Anja Kolmanics, Benjamin Schälike, Christoph Limbach, Constanze Schellow, Felix Rombach, Francesca Ronai, Jan Rozman, John Bock, Julia Wallner, Katharina Grosse, Romy Schwarzer, Theo Adler

Der Eintritt ist frei. Eine Kartenreservierung ist nicht möglich. Karten sind am Tag der Vorstellung ab 18:15 Uhr an der Abendkasse der Uferstudios erhältlich.

HZT in den Uferstudios, Studio 14, Uferstraße 23, 13357 Berlin

U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen

 

 

ENRICO D. WEY: RUHESTÄTTE | STILL LIVES
©Manuel Moncayo
>©Manuel Moncayo

                            Unruhe,
                   diese Stätte in Ruhe,
              stachelt diese Stätte an, zitiert
          und gesehen, diese Stätte besichtigt
   und ungesehen, eine Ruhe entrissen den Seufzern
  verhaftet, beruhigt, unten, trotzdem, in vergangenen
Stätten, diese, durchlaufen, dann, unten, zitternd, rastlos

Arbeit von Enrico D. Wey
Dramaturgische Unterstützung: carolina ortega

Licht: benjamin schälike
 

Technische Unterstützung: janine iten und felix dompreh

 Mentorin: aitana cordero

 

Der Eintritt ist frei. Eine Kartenreservierung ist nicht möglich. Karten sind am Tag der Vorstellung ab 18:15 Uhr an der Abendkasse der Uferstudios erhältlich.

HZT in den Uferstudios, Studio 14, Uferstraße 23, 13357 Berlin

U8: Pankstraße, U9: Nauener Platz, S-Bahn: Gesundbrunnen